Die KLEINE BLASMUSIK gewinnt Wettbewerb „Einmal Bayerisch – einmal Böhmisch“ in Passau
Zehn Blaskapellen spielten am 23. Oktober beim internationalen Blasmusikwettbewerb in Passau, am Ende hatte verdient die „ KLEINE BLASMUSIK“ aus Linkenheim unter Dirigent Thorsten Reinau die Nase vorn und konnte ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro ins Badische mitnehmen.
„Einmal Bayerisch-Einmal Böhmisch“ war das Motto des Tages, was so viel bedeutete, dass die Kapellen in der Vorrunde des Wettbewerbes je zwei bayerische und zwei böhmische Kompositionen spielen mussten. In der Vorrunde schnitten drei der zehn Blaskapellen, die KLEINE BLASMUSIK aus Linkenheim, die Blaskapelle „Junior“ aus Prag und die Feuerwehrkapelle Hötzdorf aus dem Kreis Passau mit dem Prädikat „hervorragend“ ab und qualifizierten sich damit für das Finale.
Bereits zum Auftakt des Finaldurchganges zeigten die 15 Musiker aus Linkenheim mit ihrem überaus engagiert arbeitenden Dirigenten Thorsten Reinau, dass wohl nur über sie der Weg zum Siege führe. Mit dem Ländler „Schönes Stündchen“ von Anton Borovicka und der Polka „Lesacka“ von Karol Pádivý setzten sie eine hohe Marke, die an Exaktheit und Dynamik kaum mehr übertreffbar schien. Doch auch die 16-köpfige Feuerwehrkapelle aus Hötzdorf glänzte mit der „Sternpolka“ und der Polka „Blasmusik-Vergnügen“. Viel Applaus gab es auch für „Mladost-Radost“ und die „Himmelfahrts-Polka“, die von der Blaskapelle Junior aus Prag aufgeführt wurden.
Nicht nur die Jury und Musiksachverständigen, sondern auch die Konkurrenten aus Prag und Hötzdorf waren sich am Ende einig, dass die Badener zu Recht den 1. Platz verdient hatten. Platz 2 ging an die Blaskapelle „Junior“ aus Prag und Rang 3 an die Feuerwehrkapelle aus Hötzdorf. Vor vollem Haus gab dann die KLEINE BLASMUSIK noch mehrere hervorragende Kostproben und unterstrich damit die richtige Wahl der Jury.